Hanoi

Nach Sapa war ich kurz am überlegen, ob ich noch die Provinz Ha Giang besuchen soll, habe mich aber dagegen entschieden, einerseits, weil ich mir einen Nerv eingeklemmt habe (ein Schlagloch zu viel) und daher die Fahrerei zur Quälerei geworden ist und andererseits die Wetteraussichten in der bergigen Provinz nicht sehr gut waren. Stattdessen nehme ich den kürzesten Weg nach Hanoi, um da das Moped zu verkaufen und die Vietnamtour abzuschließen. Das sind immerhin trotzdem noch 350 km, also genug für einen langen Ritt.

Brummi von der Straße abgekommen
Man sieht’s mir an, dass es jetzt genug ist mit der Fahrerei
Dem Gepäck auch
Der Maschine gönne ich am nächsten Tag auch eine Wäsche
2€ kostet diese Dienstleistung
Und ich erhoffe mir bessere Verkaufschancen mit einem sauberen Bike

Letztendlich finde ich aber auf dem freien Markt auf die Schnelle keinen Käufer bzw. keinen, der den geforderten Preis zahlen will, so dass ich das Angebot des Händlers in Anspruch nehmen muss, der mir das Bike für die Hälfte wieder abnehmen will. Das heißt, das Vergnügen hat mich dann knapp 200$ gekostet, was für knapp 2 Monate wohl angemessen ist. Für mich ist es ok und so kann ich noch ein paar Tage in Hanoi herumstreunen bevor ich Vietnam verlasse.

Wasser-Puppen Theater, gibt es nur in Vietnam
Das Wrack einer im Vietnamkrieg abgeschossenen B52 liegt immer noch im Huu Tiep Lake mitten in einem Wohngebiet
Die Bauernpfeife erfreut sich ihrer Beliebtheit bei Jung und Alt
Schlendern durch enge Gassen in Hanoi
Das Leben findet draußen statt
Nochmals der Hoan Kiem See bei Nacht
Und eine typische Kreuzung mit Rollern
Ein namenloser Tempel
Mit Puppen am Eingang
Und einem Altar
Diese Wachsfiguren stellen Insassen im Hoa-Lo Gefängnis dar, von Amerikanern ironisch „Hanoi Hilton“ benannt
Ursprünglich von den Franzosen für politische Gefangene erbaut, kam auch die Guillotine zum Einsatz

Anscheinend wurden amerikanische Kriegsgefangene gut behandelt, zumindest legen das die ausgestellten Bilder nahe
Der Eingang in das ehemalige Gefängnis
Hühner im Großstadtdschungel
Selbst mit einem Moped ist Parken ein Problem in Hanoi
Große und kleine Eier
Selbst in der kleinsten Gasse ist man nicht sicher vor Rollern

Eine Sehenswürdigkeit will ich mir nicht entgehen lassen: Ein Zug, der durch die Häuserschluchten fährt, schön mit einem Video beschrieben auf dieser Webseite. Da dies nur ein paarmal am Tag passiert, nehmen die Menschen in der Zeit dazwischen den Raum für ihre Zwecke in Beschlag und geben ihn nur auf, wenn der Zug kommt.

2 mal am Tag rauscht hier ein Zug vorbei.

Der Mann im weißen Unterhemd hat sich mit mir unterhalten und mich zu sich ins Haus auf einen Tee eingeladen, als der Zug länger auf sich warten ließ als angenommen. Er erzählt mir viel über sich, dass er schon pensioniert ist, aber die Rente ziemlich dürftig sei (umgerechnet knapp 150€). Nach einer halben Stunde kommt dann schließlich der Zug und wir schauen uns das Spektakel aus seinem Hauseingang an.

Besser man schaut sich das aus einem Hauseingang an anstatt sich an die Wand zu drücken

Ich weiß nicht, was sie spielen, aber es wird gewettet und geht um Geld
Ich hab mal wieder neue Schuhe gebraucht und mir auf diesem Markt für 6€ Adidas Treter besorgt. Natürlich war mir klar, dass dies keine Originale sind, aber dass die Sohle schon nach 5 km abging, hat mich dann doch überrascht

Das ist eine Werkstatt

Es ist Samstag Abend und rund um den Hoan Kiem See ist die Hölle los
Die französische Kathedrale
Stella hat erst vor kurzem in dem Hostel angefangen zu arbeiten und freute sich über einen netten Gast!
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